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Wie Sie Halsschmerzen loswerden


© PhotoMediaGroup/Shutterstock

Halsschmerzen treffen fast jeden mehrmals im Jahr. An der Behandlung scheiden sich dennoch die Geister. Was lindert die Beschwerden tatsächlich und was sollten Sie lieber sein lassen?

Halsschmerzen kündigen typischerweise eine harmlose Erkältung an. Doch auch wenn sie meist schon nach wenigen Tagen von alleine abklingen, wünschen sich viele Patienten eine möglichst schnelle und effektive Linderung der unangenehmen Schluckbeschwerden. Mittel dazu stehen viele zur Verfügung, oftmals aber mit eher zweifelhaftem Nutzen. Wir geben Ihnen einen Überblick, was gegen Halsschmerzen hilft – und was nicht.

Hinweis: Treten die Halsschmerzen ungewöhnlich lange und stark auf, suchen Sie einen Arzt auf. Kindern unter zwei Jahren sowie Schwangeren und Stillenden ist bei Halsschmerzen generell eine ärztliche Untersuchung anzuraten.

Behandlung mit Hausmitteln

Mit den klassischen Hausmitteln gegen Halsschmerzen können Sie eigentlich kaum etwas falsch machen. Tipps wie ausreichend trinken, Bonbons lutschen, mit Tee gurgeln, Halswickel anlegen, Schal tragen und dem Körper Ruhe gönnen empfehlen sich nach wie vor. Erwarten Sie aber keine Wunder von solchen eher unspezifischen Maßnahmen!

Behandlung mit Antibiotika

Ob sich eine Antibiotika-Behandlung für Sie lohnt, hängt von der Ursache der Halsschmerzen ab. In den meisten Fällen ist der Infekt von Viren verursacht. Da Antibiotika nur gegen bakterielle Infekte helfen und zudem Nebenwirkungen hervorrufen können, ist ihr Einsatz nur selten ratsam. Im schlimmsten Fall kommt es zu Antibiotika-Resistenzen, wodurch die Mittel bei ernsteren Erkrankungen eventuell nicht mehr wirken. Selbst bei einer bakteriellen Streptokokken-Infektion, die nur bei Kindern gehäuft vorkommt, wird darum mittlerweile keine routinemäßige Antibiotika-Gabe mehr empfohlen.

Behandlung mit schmerzstillenden Mitteln

Erfolgversprechender als eine ursächliche Behandlung ist zumeist die bloße Linderung der Symptome. Aber auch hier sollten Sie das Kosten-Nutzen-Verhältnis vorher genau abwägen. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder ASS sind zwar wirksam, belasten aber den Verdauungstrakt. Den Halsschmerz betäubende Arzneimittel wie Lidocain oder Benzocain sind dafür bekannt, allergische Reaktionen auszulösen. Vergleichsweise gut verträglich ist hingegen Paracetamol, auch der Hustenlöser Ambroxol kann Ihnen Linderung verschaffen.

Behandlung mit Phytopharmaka und Homöopathika

Pflanzliche Arzneimittel helfen auf unterschiedlichen Wegen gegen Halsschmerzen: So wirkt Kamille entzündungshemmend, Salbei desinfizierend und Isländisch Moos schleimbildend. Angeboten werden Phytopharmaka häufig als Hals- und Rachentees, die Sie zum Gurgeln und als Mundspülung verwenden können. Zur Wirksamkeit der Mittel gibt es bislang allerdings keine wissenschaftlich ausreichenden Belege. Das gleiche gilt für Homöopathika mit Ausgangsstoffen wie Aconitum oder Belladonna.

Einnahmeformen von Mitteln gegen Halsschmerzen

Einnehmen können Sie Mittel gegen Hallschmerzen auf unterschiedliche Weise. Beliebt sind vor allem Lutschpastillen: Kauen oder zerbeißen Sie die Tabletten nicht, sondern lutschen Sie langsam oder „parken“ Sie die Pastille in ihrer Backe und lassen Sie dort nach und nach zergehen. Auf diese Art entfaltet sich die Wirkung optimal. Eine Gurgellösung sollten sie ca. eine Minute lang anwenden und dann ausspucken. Manche Menschen tun sich mit dem Gurgeln jedoch schwer. Zudem ist hier, wie auch bei den Lutschpastillen, das Problem, dass die enthaltenen Wirkstoffe nicht die tieferen Rachenregionen erreichen. Besser ins Entzündungsgebiet vordringen können Sie mit Sprays, die Sie direkt in den Rachenraum sprühen. Bei der Entscheidung für die geeignetste Einnahmeform kann Ihnen Ihr Apotheker weiterhelfen.

Hinweis: Gurgellösungen und Lutschpastillen sind für viele Kleinkinder noch nicht geeignet. Hier empfiehlt sich eher ein Halsschmerzsaft.

Quelle:
Ines Winterhagen: Halsschmerzen loswerden – Deutsche Apotheker Zeitung, Heft 42, Oktober 2016, S. 34-40.
gesundheitsformation.de: Schnupfen, Husten und Halsschmerzen lindern

Autor: Leonard Olberts

Wundkleber statt Nadel und Faden


© gtfour/Shutterstock

Wunden im Körperinneren sind oft schwer zu nähen. Lassen sie sich nicht verschließen, droht Lebensgefahr. Ein neuartiger Wundkleber könnte das Risiko innerer Blutungen senken.

Die Idee eines Wundklebers ist in der Medizin nicht neu: Bereits jetzt werden entsprechende Kleber gelegentlich in Operationen eingesetzt. Dafür wird das blutgerinnend wirkende Protein Fibrin eingesetzt. Dies ist jedoch nicht nur teuer, sondern auch gefährlich, da es zu heftigen Immunreaktionen bei Patienten kommen kann.

Kleber fördert zusammen mit Bioglas Wundheilung

Forschende an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben sich nun gemeinsam mit Ärzten einen neu entdeckten Klebeffekt von Siliziumdioxid- und Eisenoxid-Nanopartikeln zunutze gemacht, um einen verbesserten Wundkleber für den chirurgischen Einsatz zu entwickeln. Das Forscherteam kombinierte den Kleber mit Bioglas, welches aus Silizium, Kalzium, Natrium und Phosphor besteht. Je nach Zusammensetzung bindet es unterschiedlich gut an Knochen oder Weichgewebe und führt zur schnelleren Blutgerinnung. Die Materialien zur Wundheilung sind allesamt gesundheitlich unbedenklich.

Einsatz bei Rissen in der Darmwand vielversprechend

Erste Tests haben bereits begonnen, um den Kleber für Risse in der Darmwand zu verwenden. Die an Schweinedärmen gewonnenen Ergebnisse sind laut Empa vielversprechend. Auch weitere Einsatzmöglichkeiten sollen bald erforscht werden.

Quelle: Empa

Autor: Leonard Olberts

Notfälle für den Augenarzt


© goodluz/Shutterstock

Augenschmerzen, Sehverschlechterung, Doppelbilder: typische Symptome, die einem Besuch beim Augenarzt bedürfen. Welche Alarmzeichen Sie keinesfalls ignorieren sollten.

Augenkrankheiten entwickeln sind oft schleichend und werden anfangs vom Betroffenen gar nicht wahrgenommen. Manche Erkrankungen treten jedoch akut auf und erfordern eine möglichst schnelle Behandlung – ansonsten droht der dauerhafte Verlust des Augenlichts.

Symptome, mit denen Sie sofort zum Augenarzt sollten

  • Plötzliche Sehverschlechterung oder Erblindung: Bei diesen Beschwerden ist möglicherweise ein Blutgefäß im Auge verschlossen. Gelegentlich kündigt sich ein baldiger Schlaganfall auf diese Weise an.
  • Starke Augenschmerzen: Hier könnte ein Glaukomanfall vorliegen, bei dem der Druck im Auge enorm ansteigt.
  • Sehen von farbigen Ringen um Lichtquellen: Auch dieses Symptom weist auf einen möglichen Glaukomanfall hin.
  • Sehen von Lichtblitzen: Eine Netzhautablösung kündigt sich durch das Sehen von Lichtblitzen an.
  • Sehen von „Rußregen“: Auf eine Blutung im Augeninneren deutet das Sehen von schwarzen Flocken hin, die von oben nach unten durch das Gesichtsfeld rieseln.
  • Plötzlich auftretendes Doppeltsehen: Doppelbilder können unterschiedliche Ursachen haben, die schnellstens abgeklärt werden sollten. Unter anderem kommt eine Entzündung, ein Schlaganfall oder ein Tumor in Frage.
  • Starke Augenrötung: Ein rotes Auge muss nicht gefährlich sein, kann aber auf eine ernste Entzündung hinweisen.


Augenverletzungen bedürfen schneller Behandlung

Ebenfalls unverzüglich zu handeln, gilt es bei Unfällen, die „ins Auge gehen“ – zum Beispiel, wenn Fremdkörper ins Auge geraten oder das Auge eine Verätzung, eine Verbrennung oder einen heftigen Stoß erleidet. Das tatsächliche Ausmaß der Verletzung kann in solchen Fällen nur ein Augenarzt beurteilen.

Quelle: BVA

Autor: Leonard Olberts

Kinderkrankheiten in Deutschland


© NatUlrich/Shutterstock

In der kalten Jahreszeit verbreiten sich Infekte in Kitas und Kindergärten besonders häufig. Neben Erkältungen und Magen-Darm-Erkrankungen treten sogenannte Kinderkrankheiten auf. Was Eltern wissen sollten.

Aufgrund flächendeckender Impfungen treten viele typische Kinderkrankheiten wie Mumps oder Röteln in Deutschland heute kaum noch auf. Doch nicht alle Kinderkrankheiten sind so selten geworden – denn häufig existiert kein Impfstoff. Zwar verlaufen die Erkrankungen meist harmlos, unangenehm werden können sie trotzdem.

Drei-Tage-Fieber ist meist schnell überstanden

Eine der häufigeren Kinderkrankheiten ist das Drei-Tage-Fieber, das bis zum Ende des dritten Lebensjahres auftritt. Wie der Name sagt, leiden betroffene Kinder rund drei Tage an hohem Fieber, bevor es abrupt zurückgeht und einem fleckigen Hautausschlag weicht, der aber schnell verfliegt.

Hand-Mund-Fuß-Krankheit kann wiederkommen

Bei der Hand-Mund-Fuß-Krankheit beschreibt der Name die betroffenen Körperstellen: Es kommt nämlich, nach grippeähnlichen Symptomen, zu einer schmerzhaften Bläschenbildung im Mundraum sowie an den Handflächen und Fußsohlen. In der Regel sind Kinder zwischen zwei und sechs Jahren betroffen. Im Gegensatz zu anderen Kinderkrankheiten ist eine erneute Ansteckung möglich.

Ringelröteln treffen auch ältere Kinder

Kinder zwischen fünf und 15 Jahren sind häufig von Ringelröteln betroffen. Bis auf den Namen hat die Krankheit mit Röteln nichts gemeinsam. Häufig verläuft sie symptomlos, es kann aber zu ringelförmigen Ausschlägen kommen. Eine mögliche Gefahr besteht in der Schwangerschaft, da das ungeborene Kind geschädigt werden kann.

Quelle: KKH Kaufmännische Krankenkasse

Autor: Leonard Olberts

Frauengehirn belohnt Großzügigkeit


© YAKOBCHUK VIACHESLAV/Shutterstock

Männer und Frauen erwarten durch unterschiedliches Verhalten eine Belohnung. Das zeigt eine aktuelle Hirnstudie. Demnach aktiviert bei Frauen soziales Verhalten das Belohnungssystem im Gehirn – bei Männern hingegen egoistisches Verhalten.

Dass Frauen prosozialer handeln als Männer, ist durch Verhaltensexperimente belegt. Aber wie kommen diese Geschlechterunterschiede zustande? Forscher der Universität Zürich haben nun mit Hilfe von bildgebenden Untersuchungsverfahren gezeigt, dass das Belohnungssystem im Gehirn von Frauen durch großzügiges, prosoziales Verhalten stärker aktiviert wird als das von Männern.

Medikamente können Frauen egoistischer, Männer sozialer machen

Diese unterschiedliche Aktivierung des Belohnungssystems zeigte sich auch in einem pharmakologischen Experiment. Dabei wurde das Belohnungssystem der Studienteilnehmer durch die Einnahme bestimmter Medikamente gestört, die die Aktivität des „Belohnungshormons“ Dopamin hemmten. Die Folge: Frauen verhielten sich auf einmal egoistischer, Männer dagegen sozialer.

Geschlechtsspezifische Belohnungserwartung ist kulturell geprägt

Obwohl der Geschlechterunterschied auf biologischer Ebene gezeigt werden konnte, ist er nicht zwangsläufig angeboren. Belohnungserwartung wird nämlich auch erlernt, betont Studienleiter Alexander Soutschek: „Frauen lernen, eher eine Belohnung für prosoziales als für egoistisches Verhalten zu erwarten. Der Geschlechterunterschied, den wir in unseren Studien beobachtet haben, lässt sich in diesem Sinne am besten durch die unterschiedlichen kulturellen Erwartungen an Männer und Frauen erklären.“ Für die zukünftige Hirnforschung empfiehlt der Neuroökonom, Unterschiede zwischen den Geschlechtern vermehrt zu berücksichtigen.

Quelle: Universität Zürich

Autor: Leonard Olberts