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Gesunde Ernährung

Ernährungstipps Ihrer Dreisessel-Apotheke

Wir möchten Sie über unsere verschiedenen Leistungen und Angebote zum Thema Ernährung informieren.

In unserer Apotheke finden Sie ein umfangreiches Sortiment von "Naturprodukten". Unser speziell geschultes Fachpersonal berät Sie außerdem gerne zu allen Ernährungsfragen.
Lesen Sie hierzu auch unsere Ernährungstipps.
Ausserdem führen wir eine große Auswahl an Tees.


Nach dem großen Erfolg von Leichter leben in Deutschland beteiligen wir uns auch in diesem Jahr wieder mit einem reichhaltigen Programm an der Gesundheitsaktion.

Medikamente in der Schwangerschaft

Frauen achten während der Schwangerschaft besonders gut auf ihren Körper. Sie geben das Rauchen auf, verzichten auf Alkohol, stellen ihre Ernährung um. Auch bei Arzneimitteln sollten werdende Mütter kritisch sein.

Mitunter sind Medikamente während der Schwangerschaft aber unvermeidlich. Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente sollten beispielsweise in der Schwangerschaft wirklich nur im Notfall und unter besonderer Vorsicht eingenommen werden. Oftmals sind es aber nicht nur akute Beschwerden, sondern chronische Grunderkrankungen, weswegen Frauen regelmäßig Arzneimittel einnehmen müssen. Die Arzneien sollten nicht auf eigene Faust abgesetzt werden. Zunächst ist die Rücksprache mit dem behandelnden Arzt wichtig. Falls aufgrund der Schwangerschaft ein anderes Medikament benötigt wird, finden Arzt und Apotheker fast immer eine Lösung.

Übrigens: Schwangere, die bei der AOK Bayern versichert sind, erhalten dort einen kostenlosen Gutschein für eine exklusive und ausführliche Beratung zu Arzneimitteln in unserer Apotheke. Nutzen Sie unser Wissen und unsere Kompetenz wenn es um den richtigen Einsatz von Arzneimitteln geht. Fragen Sie wegen des Gutscheins einfach in Ihrer AOK Bayern-Geschäftsstelle vor Ort, oder bei uns nach.

Wir begleiten Sie gerne ein Stück auf dem Weg zur Geburt Ihres Kindes und selbstverständlich auch danach!

Essen wir zu fett?

Glauben wir den Fachleuten und ihren Statistiken, essen viele Leute bei uns zu viel, zu süß, zu fett. Zu viel, das sehen wir, zu süß, das schmecken wir; aber zu fett? Das schmecken wir auch, weil Fett ein Geschmacksträger ist. Deshalb ist Fett häufig in unseren Lebensmitteln in hoher Konzentration enthalten. Da ein Gramm davon 9 kcal bringt, ist schnell eine Menge Kalorien beisammen. Die Empfehlung heißt, Fett ja, weil wir es brauchen; aber nicht mehr als ungefähr 60 g am Tag. Macht ja auch schon 540 Kalorien. Wir essen aber häufig das doppelte und mehr davon!


Damit unsere Blutgefäße nicht „verkalken“, sollte es auch noch das richtige Fett sein. So oft wird die Mittelmeerküche gelobt, weil hier hauptsächlich das Olivenöl verwendet wird. Es hat einen hohen Anteil an einfach ungesättigter Fettsäuren (Ölsäure), was für die Blutgefäße günstig ist. Und den Fisch nicht vergessen, der mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält. Das wirkt sich auf die Fließeigenschaften des Blutes positiv aus. Die tägliche Energie aus Fett sollte unter 30 % liegen im Verhältnis 1 : 1,5 : 1 /gesättigt / einfach ungesättigt / mehrfach ungesättigte Fettsäuren.


Gesättigte Fettsäuren sind vor allem in Fleisch und Wurstprodukten enthalten. Besondere Vorsicht bei Fertigprodukten bei denen man das Fett nicht sieht, z.B. Wurst!


Auf der Verpackung nachschauen, wieviel Fett drin ist. Aber auch viele andere Fertigprodukte haben einen hohen Anteil wie z. B. Pommes, Chips, Süßigkeiten, Sahnetorten, Croissons, Panaden u.ä.. Auch die Zunahme an Darmkrebserkrankungen hängt mit dem hohen Anteil und falschem Fett zusammen. Die Zusammenhänge sind vielschichtig, da auch andere Faktoren dazu kommen. Aber wir können leicht auf andere Produkte ausweichen, ohne Einbußen bei der Qualität und dem Geschmack des Essens hinnehmen zu müssen. Fragen Sie den Fachmann! Auch bei Ihnen gibt es ausgebildete Experten zum Thema Ernährung z.B. Ihren Apotheker für Ernährungsberatung.

 

Ihr Peter Hoffmeister (Fachapotheker für Offizin-Pharmazie, Schwerpunkt Diabetes, Ernährungsberatung)

Kohlehydrate - besser als ihr Ruf

Die Kohlehydrate sind die wichtigsten Energieträger in unserer Ernährung. Kartoffel, Nudel, Reis, Brot und Co. brauchen wir in ausreichender Menge. Allein unser Gehirn verbraucht ca. 20% der Energie täglich, weil es 80-100g Glucose benötigt. Was wir häufig nicht beachten, ist, dass wir auch die richtigen Kohlehydrate essen, die sogenannten komplexen Kohlehydrate. Also Kartoffeln statt (gekauften) Püree, Vollkornnudeln,- reis u. - brot statt Weißbrot, Semmeln oder Baguettes, Ciabatta oder geschältem Reis.
Der zusätzliche Nutzen ist die Aufnahme von wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen, wenn wir naturbelassene Nahrungsmittel essen.
Diese sogenannten Vollwert-Produkte werden langsamer abgebaut, kommen dadurch später im Blut an, dafür aber über einen längeren Zeitraum. Deshalb bekommen wir nicht so schnell wieder Hunger, wie das bei schnellen Kohlehydraten wie Zucker oder Zuckerprodukten der Fall ist.
Und dieser Kreislauf von essen und bald darauf wieder Hunger haben, ist es, der uns zu viel essen läßt: Man spricht bei solchen Lebensmitteln auch davon, dass sie einen zu hohen glykämischen Index (Glyx) haben. Unsere körpereigenen Stoffe (die Enzyme) bauen den Zucker und seine nahen Verwandten schnell ab. Bei den Vollwert-Produkten müssen sie eben länger „knabbern“.
Zucker und seine nahen Verwandten haben auch viele Namen: Saccherose, Galaktose, Traubenzucker, Maltodextrin, Dextrose, Glucose, Honig, Fruchtzucker, Ahornsirup, Rohrzucker, Laktose, Milchzucker,.......
Also aufgepaßt beim Einkauf - schauen was auf der Packung steht.
Wie schon gesagt: Wir brauchen Kohlehydrate, aber die richtigen, weil wir uns sonst nicht gesund ernähren können. Denken Sie auch an die vielen Getränke, die häufig große Mengen an Zucker enthalten. Viele Produkte, die für Kinder angeboten werden, enthalten oft große Mengen Zucker. Auch sind diese Produkte vom Biss her recht weich. Das hat dann schlechte Auswirkungen auf die Kaumuskeln, Zähne, Zunge, usw..
Wenn dann die Nudeln oder der Reis noch bissfest sind, schmeckt´s besser und ist gesünder, denn Weichgekochtes wird schneller abgebaut.


Also bitte kein Verzicht auf Kohlehydrate, sondern die richtigen.


Ihr Peter Hoffmeister (Fachapotheker für Offizin-Pharmazie, Schwerpunkt Diabetes, Ernährungsberatung)

Ernährung - kann ich da was falsch machen?

Bei der Ernährung gilt bei den meisten Leuten: wonach mein Körper verlangt, das ist gut für mich"! Warum nur hören wir so oft von Ernährungsfehlern? Davon dass durch falsche Ernährung immer mehr Menschen in Deutschland krank werden? Essen wir uns krank? Jeder ist was er ißt. Abgesehen von vererbten Veranlagungen haben wir es auch selbst in der Hand gesund zu leben. Nicht nur Rauchen und Alkohol schädigen den Körper. Zuviel und falsches Fett, falsche Kohlenhydrate und minderwertige Lebensmittel können uns auf Dauer schaden. Alles können und wollen wir auch gar nicht umstellen. Deshalb fangen wir an mit dem Punkt hochwertige Lebensmittel. Das beste sind frische Waren, wo möglich aus dem eigenen Garten oder Stall. Auch beim Bauern um die Ecke sehe ich, was er macht. Im Supermarkt wird es schon schwieriger. Hier achten Sie auf Qualitätssiegel unabhängiger Stellen. Tiefkühlkost kommt vor Konserven, weil hier noch alles an Vitaminen und anderen Pflanzenstoffen drin ist. Fertiggerichte sind oft schlecht zu beurteilen. Hier lauern häufig falsche Fette und Kohlenhydrate. Abwechslungsreich soll das Essen sein. Also verschiedene Lebensmittel verwenden und auch mal was Neues ausprobieren!

Ihr Peter Hoffmeister (Fachapotheker für Offizin-Pharmazie, Schwerpunkt Diabetes, Ernährungsberatung)

Wie bekomme ich ausreichend Vitamine und Mineralstoffe?

Grundsätzlich wäre es bei unserem Angebot an Lebensmitteln möglich, das ganze Jahr ausreichend Vitamine zu bekommen. Durch ungünstige Auswahl der Lebensmittel ist das jedoch häufig nicht der Fall. Symptome von Vitaminmangel sind in Deutschland selten anzutreffen. Und doch ist die Versorgung unter vorbeugenden Gesichtspunkten nicht optimal. Das trifft vor allem zu auf bestimmte Gruppen wie z.B. ältere Menschen, Schwangere und Stillende, Veganer. Aus Beobachtungsstudien liegen in erster Linie Daten zu den Vitaminen E, D, C und Folsäure vor. Folsäure ist das am besten untersuchte Vitamin. Es ist wichtig um Homocystein im Körper niedrig zu halten. Homocystein erhöht das Risiko von Gefäßerkrankungen. Bekannt wichtig ist die Folsäure für Schwangere bzw. für die Entwicklung des Embryo. Aber auch zur Senkung des Dickdarm- und Mastdarmkrebs-Risikos trägt Folsäure bei.
Die Weltgesundheitsbehörde (WHO) empfiehlt 400g Obst und Gemüse am Tag. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt sogar 650g. Bekannt ist auch die Aktion 5 x täglich. Gemeint sind fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. Geht das überhaupt?
Eingerechnet werden in die Portionen auch Obst- und Gemüsesäfte mit ca. 200 ml. Und unter einer Portion wird die Menge gesehen, die in einer Hand Platz hat.
Und was ist mit den Mineralstoffen? Auch die sind größtenteils hier enthalten. Wenn wir dazu abwechslungsreich essen, ist alles in Ordnung. Dazu zählen mageres Fleisch und Eier in Maßen, Milch oder Milchprodukte, Vollwert- Backwaren, -Reis, -Nudeln. Gesundes Fett in ausreichender aber nicht zu hoher Menge (ca. 50 - 60g /Tag) darf auch nicht fehlen.
Aber mal ehrlich - schaffen wir das alle jeden Tag?
Arbeit außer Haus mit Kantinenessen oder Fast Food, ältere Menschen die wenig essen, Schwangere und Stillende - hier lauert die Unterversorgung. Prüfen Sie kritisch Ihren Alltag. Wenn die Ernährung nicht paßt, kann ich Stück für Stück umstellen. Wo das schwierig ist oder nicht geht, kann ich mit guten Produkten nachhelfen. Lassen Sie sich beim Fachmann beraten! Aber am besten ist die ausgewogene Ernährung. So können Sie Schäden vermeiden, die oft erst nach etlichen Jahren zum Vorschein kommen. Dann sind sie aber da und wenn überhaupt, oft nur schwer zu beseitigen z.B. Osteoporose oder Gefäßerkrankungen.


Ihr Peter Hoffmeister (Fachapotheker für Offizin-Pharmazie, Schwerpunkt Diabetes, Ernährungsberatung)

Ernährung und Kochen - worauf sollten Sie besonders achten

Sprachen wir das letzte Mal über die Qualität der Lebensmittel, geht es heute ums Kochen. Keine Angst, ich als Mann werde Ihnen nicht erzählen, wie das geht. Ihre Aufmerksamkeit möchte ich neu wecken für Dinge, die Sie sicher wissen. Die guten Stoffe in unseren Lebensmitteln wie z.B. Vitamine sind vor allem empfindlich gegen Temperatur. Das betrifft uns, wenn wir Essen lange warmhalten oder aufwärmen müssen. Denken Sie auch an Kantinen-Essen, Essen im Flugzeug, Essen in Einrichtungen, die für Menschen vorkochen müssen. Also überall wo Essen "lange unterwegs" ist, bevor es verzehrt wird. Hier werden die Vitamine stärker belastet und die Gefahr steigt, dass sie teilweise oder ganz kaputt gehen. Oder beim Kochen im Wasser werden manche Vitamine und Mineralien ausgewaschen und sind mit dem Wegschütten des Wassers verloren. Besser ist deshalb das Garen mit Dampf zu bewerten. Aus Untersuchungen weiß man, dass der Vitamin-Gehalt bis auf 0 % sinken kann. Personen die häufig solche Nahrung bekommen, sollten sich überlegen, Vitamine zusätzlich zuzuführen. Hier gibt es im Fachgeschäft gut zusammengesetzte Präparate. Auch beim Haltbarmachen (Konservieren, Einmachen) von Lebensmitteln spielt Temperatur häufig eine Rolle. Beim Blanchieren von Gemüse gehen Mineralien verloren. Das Überbacken mit Käse darf ebenfalls nicht zu heiß geschehen. Wird der Käse zu braun, ist er unbekömmlich weil schwer verdaulich (Mailhard-Reaktion). Verbrennungs- Produkte vor allem beim Braten oder Fritieren können krebserregende Substanzen enthalten. Gepökelte Lebensmittel dürfen aus dem selben Grund nicht gebraten oder gegrillt werden. So wie wir selber schonend behandelt werden möchten, sollen wir es mit unserer Nahrung auch tun. Guten Appetit!